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Was wir persönlich über Bengals wissen und denken :

Die ursprüngliche Bengal-Zucht begann mit wilden Leopard-Katzen und einer Hauskatze als Basis. Diese Wildkatzen soll bis heute gegen Leukose imun. Das sollte auch auf unsere  heutigen Bengalem vererbt worden sein-  doch leider ist es wohl durch die vielen Linien Einzüchtungen nicht mehr so der Fall, dass unser reinrassigen Bengals Leukose-Imun sind !

 

Durch ihr kurzes flauschiges Fell, dass kaum ausfällt, werden Bengals auch häufig als „Allergiker-Katzen“ angepriesen. Das können wir für uns tatsächlich bestätigen.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unsere Tochter als Asthmatikerin gar nicht auf unsere Bengalen reagiert. Noch ein Beispiel : Ein Freund unseres Hauses der lange Zeit nicht mehr bei uns zu Besuch war, weil er extrem gegen Katzen(Haare) allergisch reagiert wurde von uns über die Eigenschaften unserer Bengals aufgeklärt, danach war er bei uns zu Besuch – und siehe da… selbst schmusen mit unseren Tigern hatte keine Auswirkungen auf ihn. Daher würden wir das Prädikat „Allergikergeeignet“ unseren Mautzen grundsätzlich zuerkennen 😉
Am besten ist es natürlich mit dem auserwählten Tier selbst den Schmusetest zu machen. Das halten wir für unabdingbar sollten Sie sich als Allergiker eine Katze wünschen.

 

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Herkunft,
das Wesen & Aussehen der Bengal-Katze geben.

Herkunft

Jean Sudgen verpaarte in den frühen 60er Jahren eine asiatische Leopardkatze mit einem schwarzen Hauskater, um sowohl die getupfte Fellzeichnung und den geschmeidigen Körperbau der Wildkatze mit den Charaktereigenschaften der Hauskatze zu verbinden. Die zweite Generation bestand aus einer Rückkreuzung eines Weibchens der ersten Kreuzungsgeneration mit dem Vatertier. Dieses Zuchtprojekt unterbrach sie und führte diese Zucht erst 1972 weiter, als sie von Dr. Willard Centerwall, einem Genetiker an der Universität von Kalifornien, acht weibliche Hybriden übernahm. Während der Erforschung der Krankheit Felinen Leukose (FeLV) kreuzte auch er asiatische Leopardkatzen mit kurzhaarigen Hauskatzen.

Wesen

Die heutige Bengal wird ausschließlich reinrassig gezüchtet, dass heißt die Tiere dürfen nur untereinander
(reine Bengalen) verpaart werden.

Bengalen sind bis ins hohe Alter extrem verspielt und aktiv. Sie sind sehr neugierig und durchaus in der Lage Gegenstände zu apportieren. Bedingt durch ihr intelligentes Wesen und ihre Aktivität benötigt diese Katzenart viel Beschäftigung, da sie sonst zu Verhaltensauffälligkeiten neigen könnte. Sie unterhält sich sehr gerne mit ihren Menschen, sei dies nun mit fast aufdringlichem Schmusen und Schnurren oder auch stimmlich durch Gurren und Miauen. In ihrer Art erinnert sie teilweise an einen kleinen Hund, der seinem Menschen durch die ganze Wohnung folgt. Bengalen haben eine enorme Sprungkraft ( sie können aus dem Stand heraus auf höhere Vorsprünge hinauf hopsen) und viele lieben das Wasser (wir lassen unseren oftmals ein klein wenig Wasser in der Badewanne oder im Sommer haben unsere ein kleines Schwimmbecken draußen im Außengehege, weil sie gern baden), beides ist ein Erbe ihres wilden Verwandten, der asiatischen Bengalkatze.

Fellzeichnungen

Erlaubte Farben sind Black (brown) tabbies, Seal points (snow, sepia, mink), Silber und Blau. Durch Einkreuzungen verschiedenster Rassen in den jungen Jahren der Bengal wurden auch rezessive Gene mitgegeben, welche wie folgt zum Tragen kommen: Blue (blau); Melanistic (schwarze Bengal, deren Zeichnung nur im Sonnenlicht erkennbar ist); Charcoal (rein schwarze Zeichnung auf eher grauem Untergrund).

Bei den Zeichnungen Tabby gibt es nur zwei Grundmuster: marbled und spotted. Genetisch gesehen ist marbled das von der Hauskatze bekannte gestromt (classic oder blotched genannt). Marble wird rezessiv vererbt. Die Zeichnung sollte so wenig wie möglich an eine Hauskatze erinnern.

Spotted kommt in verschiedenen Ausprägungen vor, mit einfarbigen Tupfen, was spotted ja eigentlich bedeutet, oder mit zweifarbigen Tupfen, was dann als rosetted bezeichnet wird. Eine Streifenzeichnung wie bei der getigerten (mackerel) Hauskatze ist meist unerwünscht, wenn es auf Ausstellungen nicht sogar zur Disqualifizierung führt.

Wir bevorzugen brown tabby spotted oder rosetted… wobei die Snows auch echt süß sind.
Kurz gesagt wir finden irgendwie alle schön 😉

 

Einzelhaltung oder besser Mehrkatzen-Haushalt ?

Diese Frage kommt so häufig auf, da haben wir uns gedacht, wir geben mal eine kleine Info dazu…..

Vor langer Zeit galten Katzen als unabhängige Einzelgänger, für die ihr eigenes Territorium das wichtigste im Leben war. Doch die Katze wandelte sich in ihrer Funktion des Mäusefängers immer mehr zum Gesellschaftstier des Menschen bis hin zur Wohnungskatze. Unsere Katzen heute haben gelernt ihren Menschen als Mitbewohner zu schätzen und sind auch dementsprechend anhänglich geworden.

Wir Menschen neigen dazu unsere Bedürfnisse wie z. B. Nähe und Gesellschaft, gerne auch auf unsere Tiere zu projizieren. Wir habe gerne andere Menschen um uns herum, wir teilen gerne unsere Wohnung und unser Bett mit einem Partner/in. So denken wir das natürlich auch unsere Katze gerne einen Partner / Freund an der Seite hat. Natürlich es ist nicht ungewöhnlich das sich Katzen untereinander verstehen und miteinander spielen, gerade im Kittenalter ist es natürlich gut wenn die Artgenossen sich gegenseitig zeigen / erlernen was man so in der Welt zum überleben braucht.

Aber was sagen unsere Katzen dazu? Was braucht eine Katze um glücklich und zufrieden zu sein? Ist es Gesellschaft oder doch lieber Einsamkeit?

Früher waren Katzen nun mal keine Haustiere, sie wurden meist nur als Mäusefänger geduldet. Doch mit der Zeit und der Nähe zu uns Menschen lernten unsere Katzen auch unweigerlich die Nähe zu Artgenossen zu akzeptieren. Mit dem engeren Zusammenleben gewann auch das Sozialverhalten untereinander mehr an Bedeutung. Wer sich gut in die Gruppe einfügte und nicht durch zu hohe Dominanz oder Rauferei auffiel durfte in der Gruppe bleiben und sich mit den anderen die Futterquelle teilen. Es bildeten sich Gruppen von Mutterkatzen mit ihren Jungen. Das mehrfache markieren (auch meist übermarkieren markanter Stellen) erzeugte einen Gruppengeruch der Vertrautheit gab. In den meisten Fällen wurden pubertierende Kater aus der Gruppe ausgestoßen (verjagt) und lebten entweder einige Zeit noch miteinander in Gesellschaft, doch meist als Einzelgänger.

Im Gegensatz zu uns Menschen oder auch dem Hund (Rudeltiere) kommt eine Katze sehr gut alleine zurecht. Ihr Jagtinstinkt /Methode ist auf den Einzelgänger zugeschnitten. Ihr Selbsterhalt hat somit für sie die größte Priorität. Das Einzeldasein bedeutet für eine Katze keine Einsamkeit. Sich sozial unterzuordnen gehört für eine Katze nicht zur Lebensnotwendigkeit und ist auch für sie nicht von unmittelbarem Vorteil.

Zu welcher Nähe es in einer Gruppe kommt ist individuell unterschiedlich. So, wie auch bei uns Menschen, kann es auch bei Katzen dazu kommen, dass sie eine andere Katze nicht riechen können. Die meisten Katzen ziehen es vor eine Katze von einem ihr ziemlich ähnlichen Charakter um sich zu haben. Ein enges Zusammenleben bedeutet viel gegenseitige Toleranz um ein streitarmes miteinander langfristig zu realisieren.

Katzen die schon in einem Mehrkatzenhaushalt aufwachsen, sind meist tolerant(er) und verträglich(er) anderen Katzen gegenüber. Oft werden Geschwistertiere zusammen in einen neuen Haushalt genommen, was natürlich super ist, da diese sich von klein auf kennen und somit meist gut miteinander zurecht kommen. Doch sollte man bedenken das sich Katzen in der Pubertät noch einmal wandeln können und es in dieser Zeit auch zu Auseinandersetzungen zwischen den Katzen kommen kann. Solange es nicht ausartet und sich die Streitereien in Grenzen halten, sollte der Katzenbesitzer den Tieren Zeit geben diese Phase zu durchleben. Sollte es aber doch zu größeren Problemen führen, wie z.B. eine der beiden Katzen zieht sich komplett zurück, läuft mit gekrümmter / geduckter Körperhaltung durch die Wohnung, immer auf der Hut vor der anderen Katze oder es kommt gar zur Unsauberkeit… Dann sollten sie sich überlegen was sie tun können um beiden Tieren das Leben zu erleichtern. Ob es dann besser ist eines der Tiere abzugeben oder noch eine dritte Katze dazu zu holen, dass muss man dann von Fall zu Fall entscheiden.

Grundsätzlich können gut sozialisierte Katzen gut allein sowie auch in einem Mehrkatzenhaushalt leben…..